Hate Hate But Different

UA: 23. November 2020, HAU2, Berlin
Weitere Aufführungen:
24. / 25. / 26.11.2020, HAU2, Berlin

Mit: Agnes Mann, Ingo Tomi

Recherche, Text, Ko-Regie: Matthias Naumann

Recherche, Inszenierung: Johannes Wenzel

Bühne, Kostüme: Cristina Nyffeler

Musikalische Leitung, Komposition: Jana Sotzko

Assistenz: Ana Gutschke

Presse & PR: Nora Gores

Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

Produktion: Futur II Konjunktiv

Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer Berlin, Ringlokschuppen Ruhr

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds

 

Medienpartner

Den Rechten geht es um Traditionen, sie zu bewahren, wiederaufzunehmen, neu als alt zu erfinden, historisch vergangen Geglaubtes in veränderter Gestalt auf die soziale Bühne zurückzurufen. Eine dieser Traditionen ist der Hass. Ein politisches Gefühl, verstreut und in Bewegung. Der rechte Hass hat immer ein Netzwerk, dadurch wird er stark und kommt zum Reden, Hetzen, Handeln. Einzelhasser gibt es nicht, auch die Mörder, wie in Halle oder Hanau, handeln aus und vor einer, wenn auch oft digitalen Gemeinschaft. Schon in der Weimarer Republik stellte Hass rechte politische Gemeinsamkeit her, wühlte auf, schloss aus und schweißte zusammen – aber in welchen Momenten trägt der historische Vergleich eigentlich? Und was bedeutet das für eine uns noch offen erscheinende Zukunft? Kommt man da wieder raus? Das Recherchestück begibt sich in immer neuen Anläufen in die Verästelungen, Bedingungen und Erscheinungen des Hasses – und ihre Folgen für die Gehassten, die ihr Recht auf selbstbestimmtes Leben gegen die Rechten stellen.

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